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Museum im Salzbergwerk
Der Salinenburg
Endecke unser Musem während einer wunderbaren virtuellen Reise
Geschichte der Salinenburg in Wieliczka
Salinenburg Die Wehranlagen der Salinenburg in Wieliczka bestehen aus Gebäuden, die sich im nordwestlichen Teil der mittelalterlichen Stadt befinden. Die Burg war seit Ende des 13. Jh. bis 1945 der Verwaltungssitz der Krakauer Salinen, d.h. der Bergwerke und Salzsiedereien in Wieliczka und Bochnia. Sie ist das einzige Objekt dieser Art im Lande und gleichzeitig ein hervorragendes Beispiel von mittelalterlichen und neuzeitlichen Architektur, die mit der Entwicklung des Salzbergbaus in Europa verbunden ist.
"Haus in der Saline" (zentrales Gebäude)
Das Gebäude befindet sich in der Mitte der Burganlage und war der Verwaltungssitz der Krakauer Salinen. Der älteste Teil des Objekts ist die Ostpartie, die Ende des 13. Jh. errichtet wurde und im 14. Jh. von der Westseite um ein Erdgeschossgebäude mit einer Vielfalt an Gewölben erweitert wurde. Im 16. Jh. kamen weitere Erweiterungen hinzu, die gemäß dem Geiste der Renaissancearchitektur ausgeführt wurden. Es wurde also der Westteil bis zum zweiten Stockwerk angehoben, es entstanden neue Decken mit Kassettendekoration und Balken und eine Attika an den Mauern. Für den Bau des ältesten Teils wurde beskider Sandstein benutzt, für die Erweiterungen – Ziegelstein. Im Januar 1945 wurde die Burg bis zu den Kellermauern zerstört, und verblieb eine Ruine bis 1976. Der Wiederaufbau des Gebäudes in gotischer Bauform wurde 1984 abgeschlossen. Außer den original mittelalterlichen Kellern gibt es hier einen für die Zeit Kasimir des Großen charakteristischen gotischen Saal mit einem Rippengewölbe, das auf einer Säule gestützt ist, was eine unikale Lösung im weltlichen Bauwesen darstellt. Beachtenswert sind die authentischen Schlusssteine, 3 Rippen und Fragmente von Steinbearbeitungen, die in das rekonstruierte Gewölbe eingearbeitet sind. Die Räume beherbergen eine Ausstellung, die der Geschichte von Wieliczka gewidmet ist, von der Urgeschichte bis zum 20. Jahrhundert, und die einzige in Polen Salzstreuersammlung.
"Salinenhaus" (Nordgebäude)
Mit dem Bau wurde schon in der ersten Hälfte des 14. Jh. begonnen, beendet wurde der Bau im 15. Jh. Im Erdgeschoss befanden sich Nutzräume und im Obergeschoss eine Kapelle und Wohnkammern für höhere Beamte. Im Keller befand sich unter anderem ein Gefängnisraum der Saline, „Groch“ genannt. Bis zum gegenwärtigen Zeitpunk behielt das Gebäude die Originalform, aber die kostbare Innenausstattung (Möbel, Fußböden) ist verloren gegangen. Der Gebäudeschmuck besteht aus Portalen und Fensterrahmen. Nach der Renovierung, die 1992 abgeschlossen wurde, befindet sich hier das Museum der Krakauer Salinen. Auf der Nordwand der Verbindung zwischen dem "Salinenhaus" und "Haus in der Saline" ist das Wappen der Boners sichtbar (Salzgrafen in der 1. Hälfte des 16. Jh.)
Älteste Wehrmauern vom Ende des 13. Jh.
Die älteste Wehrmauer der Burg ist aus beskider Sandstein in ovaler Form am Ende des 13. Jahrhunderts errichtet worden und umgrenzte das ursprüngliche Burggelände, mit den Maßen 44 x 52 m. In der Mitte befand sich ein Gebäude, mit Maßen 16 x 10 m und eine Einfahrt in der Nähe der Nordostecke.
Südgebäude
Das Erdgeschoss wurde in den Jahren 1834-36 nach dem Abriss von Holzbauten errichtet. Das Obergeschoss wurde 1905 dazugebaut. In diesem Gebäude befanden sich unter anderen Kanzleien, Wärterwohnungen, ein Wagenschuppen und ein Brandschutzlagerraum.
Küchenmauern
Die Küchenmauern stammen aus der 2. Hälfte des 14. Jh. Die zentralen vier Säulen sind die Überreste der Herdanlage. Das war der erste Gemeinschaftsverpflegungsbetrieb in Polen, wo die Stammarbeiter der Grube und Fuhrleute, die das Salz abholten, kostenlose Mahlzeiten erhielten.
Burgturm
Der Burgturm aus dem 14. Jh., sehr originell in seiner Form, fungierte als Festungsteil der Burg, zusammen mit den Mauern der bildete der Turm die Wehranlage der mittelalterlichen Stadt an der nordwestlichen Flanke. Hier befanden sich unter anderen: ein Gefängnis, Schießstände, und sogar zeitweise die Wohnung des Salinen-Kaplans. Aus dem Umgang und den Fenstern des Turms hat man einen wunderschönen Blick auf den Burghof. Beachtenswert sind die zahlreichen archäologischen Funde, welche man innerhalb der Burganlage während der Forschungsarbeiten fand, darunter: Keramik, Messer, Hufeisen, Sporne, Steigbügel, Eisenbolzen für Armbrustgeschosse, Streitäxte sowie Kanonenkugeln aus Stein und Gusseisen.
Bergbaureservat mit dem ältesten Schacht in Polen
Bergbaureservat mit dem ältesten Schacht in Polen aus der Mitte des 13. Jh. (zwischen der ältesten Mauer und dem "Haus in der Saline"). Den Schacht mit den Maßen 3,40 x 2,40 m verstärken Holzbalken und einem Spannwerk auf vier Pfosten. In der Schachtverfüllung fand man außer Keramik, Holzpflücken, Wetzsteinen, Eisenhaken, Fragmenten einer gedrechselten Holzschüssel, noch zwei Leinen aus Lindenbast: Signalleine und Transportleine. Und in der Nachbarschaft des Schachtes fand man Eisenkeile zum Abtragen von Steinsalzblöcken.








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