UNESCO

Muzeum Żup Krakowskich Wieliczka

Abteilung für Kunst und Ethnographie

Die Abteilung sammelt Gemälde, Skulpturen, Grafiken, Münzen, Erzeugnisse des Kunsthandwerks und der Volkskunst und andere Gegenstände, die mit der Bergbaugeschichte und Kunst verbunden sind, insbesondere Kunstwerke, die aus den alten Untertage-Kapellen stammen und die schrittweise dank der Penetration und Inventarisierung des Bergwerks gesammelt werden. Darunter heben sich alte Kultgegenstände hervor – zahlreiche Kruzifixe, Abbildungen der Muttergottes, Christi und von Heiligen, insbesondere der Schutzpatroninnen der Bergleute, den Hl. Kunigunde und Barbara. Es handelt sich um Skulpturen aus Holz und Steinsalz, Bilder (z.B. der Schutzengel, 1691), hölzerne Reliquienschreine und zahlreiche Elemente der Kapellenausschmückung.

 

In der Kunstsammlung befinden sich darüber hinaus die Werke polnischer Maler, u.a. J. Matejko, J. Mehoffer, F. Cynk, F. Olesiński, und A. Długosz, den Autor zahlreicher Darstellungen der Arbeit der Bergleute und Ereignisse in der Geschichte der Krakauer Salinen. Reich ist die Sammlung von Zeichnungen und Grafiken, die unter anderen die Ansichten des Bergwerks, die seit dem 18. Jh. entstehen, beinhaltet, wie auch die Arbeiten von Künstlern die mit Wieliczka verbunden sind (W. Skoczylas, J. und T. Markowski). Das hohe Niveau der Goldschmiedekunst repräsentieren die Werke des Kunsthandwerks, darunter an erster Stelle das Symbol des Reichtums der altpolnischen Salinen – das Horn der Bergleute von Wieliczka, im Jahre 1534 der Bruderschaft der Salzgräber vom Salzgrafen Seweryn Boner geschenkt. Darüber hinaus sollten an dieser Stelle die großen Sammlungen von Bergmannsuniformen und Paradewaffen (17.-20. Jh.) erwähnt werden, die mit Bein und Holz verzierten Äxte, Säbel und Bergmannsstöcke umfassen.

 

Außer der Kunstwerke, die direkt mit der Vergangenheit der beiden Bergwerksstädte der Krakauer Salinen - Wieliczka und Bochnia – verbunden sind, ist die Sammlung von Salzstreuern beachtenswert, die im Hauptteil der Salinenburg ausgestellt wird. In der Sammlung, die über 400 Exponate polnischer wie auch ausländischer Kunst (18.-20. Jh.) zählt, findet man Salzstreuer aus Holz, Silber, Glas, Porzellan und Fayence, wie auch aus seltener anzutreffenden Werkstoffen z.B. Knochen und Quarz. Zu den interessantesten werden Porzellansalzstreuer mit Figuren von Negerfrauen, die in Meißen gefertigt wurden (J. F. Eberlein, 1741), gezählt.

Forschungsarbeiten:

Entsprechend dem Profil der Sammlungen werden auch die Forschungsarbeiten der Mitarbeiter der Abteilung für Kunst und Ethnographie geführt. Im Mittelpunkt der Forschung verbleiben stets die Denkmäler der Bergmannskunst und deren Schöpfer. Im Rahmen der Geschichtsforschung des Salzreviers von Wieliczka und Bochnia hat man sich auf die lokale Kunst und das lokale Handwerk, sowie Salinenarchitektur in Wieliczka und Bochnia konzentriert.

 

 


Mitarbeiter: 

 

Mgr. Klementyna Ochniak-Dudek - Abteilungsleiter

Mgr. Marek Skubisz

 

Kontakt:

 

E-Mail: dzialsztuki(at)muzeum.wieliczka.pl

Tel. +48(12) 289 16 17

 

 

Salzfarben Europas

Internationaler Fotowettbewerb

Discuss

Die Galerie

Siehe

Kalendar

Die aktuelle Ausstellungen

Siehe

Forum

Was Anderen an dem Museum denken? Wie hat es Ihnen gefällt? Diskutier auf Forum.

Siehe
counter